Pamukkale ist ein außergewöhnliches Naturwunder der Türkei. Die Natur und Geschichte machen diesen magischen Ort einzigartig auf der Welt. Faszinierende Kalksteinformationen wurden durch die heißen Quellen gebildet, die über die weißen Terrassen fließen. Die Travertinterrassen sind 100 Meter hoch und 2.600 Meter lang. Das Plateau verdankt seine Entstehung den Quellbecken. Das Quellwasser hat eine Temperatur von 35 °C und ist stark mit Kohlendioxid und Kalzium angereichert. Wenn das Thermalwasser aus den Quellen austritt und der Druck plötzlich sinkt, neigt das Kohlendioxid, mit dem das Wasser stark gesättigt ist, zur Verdampfung, und das Kalziumkarbonat wird ausgefällt, wodurch allmählich die faszinierenden Travertinformationen entstehen, die jetzt die markanten Merkmale des Ortes ausmachen. Die heißen Quellen werden seit der Römerzeit wegen ihrer heilenden Kräfte genutzt. Sowohl das Thermalzentrum mit seinen Motels und Thermalbecken als auch die Ruinen der antiken Stadt Hierapolis befinden sich auf demselben Plateau.
Im 3. Jahrhundert v. Chr. gehörte die gesamte Region den seleukidischen Königen von Syrien. Nach der Schlacht von Magnesia wurde das gesamte Gebiet vom Königreich Pergamon erobert (190 v. Chr.). Wahrscheinlich wurde die Stadt von König Eumenes II. gegründet. Sie wurde Hierapolis genannt, nach Hiera, der Frau von Telephos, dem legendären Gründer von Pergamon. Später fiel die Stadt in die Hände der Römer. Die heute besuchten Ruinen stammen aus der römischen Zeit. Die Stadt erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 60 n. Chr. zur Zeit von Nero. Der Apostel Philippus kam hier mit seiner Tochter und starb 80 n. Chr. als Märtyrer. Danach wurde Hierapolis zum Sitz des Bischofs.
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